Polycaprolacton CAS 24980-41-4
Polycaprolacton (PCL) ist ein teilkristallines Polymer, das chemisch synthetisiert und bioabbaubar ist. Seine Struktureinheit wird mit fünf unpolaren Methylengruppen (CH₂), Stärke und anderen Substanzen vermischt, um ein vollständig biologisch abbaubares Material zu erzeugen.
| Artikel | Spezifikationen | Ergebnisse |
| Charaktere | Weißes Pulverpartikel/Granulat | Weißes Pulverpartikel/Granulat |
| Inhärente Viskosität | dl/g (Viskosimeter) | 0,82 dl/g |
| MN | 60000-80000 | Entspricht |
| Schmelzindex | 22-26 g / 10 min 150 °C | 23 |
| Schmelzpunkt | 58-60℃ | 60 |
| Spezifisches Gewicht | 1,08-1,12 g/ml (25 °C) | 1.12 |
| Wassergehalt | ≤1,0% | 0,5 % |
| Polydispersitätsindex | ≤1,8 | 1.8 |
| Abschluss | Die Ergebnisse entsprechen den Unternehmensstandards. | |
I. 3D-Druckbereich: Ideale Verbrauchsmaterialien für hohe Präzision und individuelle Anpassung
Im Bereich des 3D-Drucks (additive Fertigung) hat sich Polycaprolacton (PCL) aufgrund seines niedrigen Schmelzpunkts (ca. 60 °C), seiner guten Schmelzfließfähigkeit und seiner hohen Haftfestigkeit zwischen den Schichten zu einem der wichtigsten biologisch abbaubaren 3D-Druckmaterialien entwickelt. PCL-Polymer eignet sich besonders für Verfahren wie das Schmelzschichtverfahren (FDM) und die Stereolithographie und findet breite Anwendung in folgenden Bereichen:
Personalisierte Modell- und Prototypenherstellung:Polycaprolacton (PCL) besitzt eine moderate Wärmeformbeständigkeit, wodurch es sich beim Druckprozess weniger leicht verzieht oder reißt. Es ermöglicht die präzise Reproduktion komplexer Strukturen (wie z. B. Prototypen von mechanischen Bauteilen und architektonischen Miniaturmodellen), und die gedruckten Teile weisen eine hohe Oberflächenglätte auf, sodass keine aufwendige Nachbearbeitung erforderlich ist. Gleichzeitig prädestiniert die biologische Abbaubarkeit von Polycaprolacton (PCL) es für die Herstellung von Einweg-Prototypen (wie z. B. Testmodelle für Automobilteile) und reduziert so den Materialverbrauch.
Biomedizinischer 3D-Druck Als Material mit ausgezeichneter Biokompatibilität:Polycaprolacton (PCL) zeichnet sich durch seine Eignung für den 3D-Druck von Gerüsten im Tissue Engineering aus. Durch Anpassung des Molekulargewichts oder Kombination mit bioaktiven Substanzen wie Hydroxylapatit (HA) und Kollagen lassen sich poröse Gerüste herstellen, die den Wachstumsanforderungen von Geweben wie Knochen und Knorpel entsprechen. Das Gerüst kann im Körper allmählich abgebaut werden und bietet so Raum für die Neubildung von Gewebe. Derzeit wird PCL-Polymer in der medizinischen Druckforschung, beispielsweise zur Knochenreparatur und Hautregeneration, eingesetzt.
Im Bereich Bildung und Kreativität:Der niedrige Schmelzpunkt von Polycaprolacton (PCL) ermöglicht das Drucken ohne Hochtemperaturgeräte und gewährleistet so hohe Sicherheit. Es eignet sich als Einstiegsmaterial für den 3D-Druck im Bildungsbereich. PCL wird zur Herstellung von Lehrmodellen (z. B. von menschlichen Organen und chemischen Molekülstrukturen) verwendet. Gleichzeitig unterstützt seine Eigenschaft, sich bei Raumtemperatur langsam zu verformen, den kreativen Gestaltungsbereich bei der Herstellung von Kunstinstallationen oder Spielzeugzubehör mit veränderlichen Formen.
II. Einweg-Lebensmittelverpackungen: Doppelte Garantie für ökologischen Abbau und Lebensmittelsicherheit
Im Bereich der Einweg-Lebensmittelverpackungen hat sich Polycaprolacton (PCL) aufgrund seiner vollständigen biologischen Abbaubarkeit, guten Barriereeigenschaften und Lebensmittelsicherheit zu einer wichtigen Alternative zu herkömmlichen, nicht biologisch abbaubaren Kunststoffen (wie Polyethylen und Polypropylen) entwickelt und trägt so zur Lösung des Problems der „weißen Umweltverschmutzung“ bei. Zu seinen wichtigsten Anwendungsbereichen zählen:
Biologisch abbaubare Lebensmittelverpackungsfolie/-beutel:Polycaprolacton (PCL) lässt sich mit natürlichen Polymeren wie Stärke und Polymilchsäure (PLA) mischen und modifizieren, um die Flexibilität und Wasserbeständigkeit der Materialien zu verbessern. Daraus lassen sich Folien oder Frischhaltebeutel für die Verpackung von frischen Lebensmitteln (wie Obst und Gemüse) und gekochten Speisen herstellen. Diese Art von Verpackung ist umweltfreundlich und kann in natürlichen Umgebungen (wie Erde und Kompostierung) eingesetzt werden. PCL zersetzt sich innerhalb von 6 bis 12 Monaten vollständig zu Kohlendioxid und Wasser, ohne umweltschädliche Rückstände zu hinterlassen. Gleichzeitig zeichnet sich PCL durch eine ausgezeichnete chemische Stabilität aus und reagiert nicht mit Ölen oder Säuren in Lebensmitteln. Es erfüllt somit die Sicherheitsstandards für Lebensmittelkontaktmaterialien (z. B. FDA-Zertifizierung).
Einweg-Lebensmittelbehälter und -Geschirr:Durch Spritzguss oder Heißpressen lässt sich Polycaprolacton (PCL) mit Pflanzenfasern (wie Stroh- oder Bambusfasern) zu Einweg-Lunchboxen, Tellern, Messern, Gabeln und anderen Produkten verarbeiten. Diese Produkte zeichnen sich nicht nur durch hohe Belastbarkeit und Hitzebeständigkeit (bis zu 60–80 °C) aus, sondern das PCL-Polymer ist nach Gebrauch auch kompostierbar. Dadurch wird die langfristige Umweltbelastung durch herkömmliches Plastikgeschirr vermieden. PCL eignet sich besonders für Bereiche mit hohem Verbrauch an Einwegverpackungen, wie z. B. Take-away und Fast Food.
III. Medizinische Plattenwerkstoffe: Kernmaterialien für Biokompatibilität und funktionelle Anpassung
Im Bereich der medizinischen Platten hat sich Polycaprolacton (PCL) aufgrund seiner ausgezeichneten Biokompatibilität, kontrollierbaren Abbaurate und mechanischen Eigenschaften zu einem wichtigen Rohstoff für die Herstellung von medizinischen Reparatur- und Schutzplatten entwickelt. Zu seinen Hauptanwendungsgebieten zählen:
Medizinische Reparaturplatinen:In Bereichen wie Orthopädie und Zahnmedizin kann Polycaprolacton (PCL) durch Modifizierung (z. B. durch Beimischung von Hydroxylapatit und Tricalciumphosphat) seine mechanische Festigkeit erhöhen und zu Platten für die Knochendefektreparatur und den Wiederaufbau des Alveolarknochens verarbeitet werden. Nach der Implantation in den menschlichen Körper bieten diese Platten nicht nur sofortige Unterstützung für geschädigte Knochen, sondern bauen sich auch mit der Regeneration des körpereigenen Knochens allmählich ab, wodurch das Risiko eines Folgeeingriffs zur Entfernung vermieden wird. Gleichzeitig kann die Biokompatibilität von Polycaprolacton (PCL) die Immunabstoßung nach der Implantation reduzieren, die Zelladhäsion und die Gewebeintegration fördern und wird klinisch in minimalinvasiven Knochenreparaturverfahren eingesetzt.
Medizinische Schutz- und Isolationstafeln:PCL besitzt hervorragende filmbildende und Barriereeigenschaften und eignet sich zur Herstellung von medizinischen Isolationsplatten (z. B. Wandschutzplatten für Operationssäle und Oberflächenisolationsschichten für medizinische Geräte). Diese Platten verhindern nicht nur effektiv das Eindringen von Bakterien und Viren, sondern sind auch flexibel und desinfektionsbeständig. Sie halten wiederholtem Abwischen mit alkohol- und chlorhaltigen Desinfektionsmitteln stand und sind nach der Entsorgung biologisch abbaubar, wodurch die Belastung der medizinischen Abfallentsorgung reduziert wird. Darüber hinaus kann Polycaprolacton (PCL) mit antibakteriellen Wirkstoffen (z. B. Silberionen) kombiniert werden, um die lang anhaltende antibakterielle Wirkung der Schutzplatten weiter zu verbessern. Dadurch eignet es sich für Bereiche mit extrem hohen Anforderungen an die Umgebungshygiene, wie z. B. Infektionsabteilungen und Intensivstationen.
IV. Andere Felder: Funktionale Erweiterungsfelder
Neben den oben genannten Kernbereichen spielt Polycaprolacton (PCL) auch in zahlreichen anderen Bereichen eine Rolle:
Beschichtungen und Klebstoffe:Polycaprolacton (PCL) ist ein wichtiger Bestandteil von wasser- oder lösemittelbasierten Beschichtungen und kann deren Flexibilität, Schlagfestigkeit und Witterungsbeständigkeit verbessern. Beispielsweise reduziert es bei der Außenbeschichtung von Metallrohren die Rissbildung durch die temperaturabhängige Schrumpfung der Rohre. PCL wird auch als Oberflächenbeschichtung für Kunststoffspielzeug eingesetzt, wodurch die Beschichtung abriebfester und weniger anfällig für Abblättern wird. Da PCL selbst ungiftig ist, erfüllt es die Sicherheitsstandards für Kinderspielzeug. Darüber hinaus verbessert die Zugabe von PCL zu Holzbeschichtungen die Farbwiedergabe der Holzmaserung und die optische Struktur.
Landwirtschaftliche Materialien:Polycaprolacton (PCL) wird zu biologisch abbaubaren Agrarfolien verarbeitet, die für die Anzucht von Pflanzensetzlingen sowie die Wasser- und Düngemittelspeicherung eingesetzt werden. Nach dem Abbau werden sie zu organischer Bodensubstanz umgewandelt, wodurch Bodenbelastungen durch Folienreste vermieden werden. Alternativ kann PCL als Träger für Langzeitdünger verwendet werden, um die Nährstofffreisetzung zu steuern. Das Polymer PCL kann zudem die Düngemittelausnutzung verbessern. Die kontrollierbare Abbaubarkeit von PCL erfüllt die Anforderungen der Landwirtschaft an Funktionalität und Umweltverträglichkeit und trägt maßgeblich zur Lösung der Umweltprobleme herkömmlicher Agrarmaterialien bei.
Modifizierungsmittel für Verbundwerkstoffe:Polycaprolacton (PCL) wird mit Polyolefinen, Polyester und anderen Materialien gemischt, um seine Flexibilität und Schlagfestigkeit zu verbessern. Dadurch eignet es sich für Anwendungsbereiche mit hohen Anforderungen an die Materialeigenschaften, wie z. B. Fahrzeuginnenausstattungen und Gehäuse von Haushaltsgeräten.
Faser-/Gewebemodifikation:Polycaprolacton (PCL) wird zur Beschichtung oder Modifizierung von Polyester- und Baumwollfasern eingesetzt, um deren Elastizität, Abriebfestigkeit und Knitterfreiheit zu verbessern. Beispielsweise kann eine PCL-Beschichtung von Sportbekleidungsstoffen deren Dehnbarkeit und Formstabilität erhöhen. Durch die Einarbeitung von PCL in medizinische Gazefasern lassen sich die Feuchtigkeitsaufnahme und -speicherung der Gaze verbessern, ihre Haftung auf der Haut optimieren und der durch Wundreibung verursachte Druck reduzieren.
1. Träger für kontrollierte Wirkstofffreisetzung, Zell- und Gewebekulturmedienrahmen
2. Vollständig biologisch abbaubares chirurgisches Nahtmaterial aus Kunststoff
3. Hochfestes Folienfilament-Formverfahren
4. Tieftemperatur-Schlagzähigkeitsmodifikator und Weichmacher für Kunststoffe
5. Medizinische Modelliermaterialien, industrielle und künstlerische Modelliermaterialien, Spielzeug, organische Farbstoffe, Heißkopier-Klebstoffe, Schmelzklebstoffe.
Ein biologisch abbaubares, ungiftiges Polymer, das sich im Boden zersetzt, sich hervorragend mischbar macht, mit vielen Polymeren mechanisch kompatibel ist und eine gute Viskosität in vielen Matrices aufweist. Es dient als Extrusionshilfsmittel, Formschmiermittel, Trennmittel, Dispergiermittel für Pigmente und Füllstoffe sowie als Polyestersegment in Polyurethan und Blockpolyester.
25 kg/Fass, 9 Tonnen/20-Fuß-Container
25 kg/Sack, 20 Tonnen/20-Fuß-Container















