Lackcase CAS 80498-15-3
Laccase ist eine kupferhaltige Polyphenoloxidase, die üblicherweise als Dimer oder Tetramer vorliegt. Der japanische Gelehrte Yoshi entdeckte Laccase erstmals in Farbe aus Purpurgummibaumholz. Später wurde sie auch in Pilzen, Bakterien und Insekten nachgewiesen. Ende des 19. Jahrhunderts isolierte G. B. Etranel sie als Wirkstoff in aushärtender Rohfarbe und gab ihr den Namen Laccase. Die wichtigsten natürlichen Laccasequellen sind pflanzliche, tierische und mikrobielle Laccase. Mikrobielle Laccase lässt sich in bakterielle und fungale Laccase unterteilen. Bakterielle Laccase wird hauptsächlich aus der Zelle sezerniert, während fungale Laccase vorwiegend extrazellulär vorkommt und derzeit am besten erforscht ist. Obwohl pflanzliche Laccase eine wichtige Rolle in den physiologischen Prozessen der Lignocellulosesynthese und der Resistenz gegen biologischen und abiotischen Stress spielt, sind ihre Struktur und ihr Wirkmechanismus bisher unbekannt.
| ARTIKEL | STANDARD |
| Gesamtbakterienzahl | ≤50000/g |
| Schwermetall (Pb) mg/kg | ≤30 |
| Pb mg/kg | ≤5 |
| Als mg/kg | ≤3 |
| Gesamtcoliforme MPN/100 g | 3000 |
| Salmonellen 25 g | Negativ |
| Farbe | Weiß |
| Geruch | Leichte Gärung |
| Wassergehalt | 6 |
Laccase katalysiert die Oxidation von über 200 verschiedenen Substanzen und findet breite Anwendung in der Lebensmittel-, Textil-, Papier- und anderen Industrien. Sie oxidiert phenolische Verbindungen zu Polyphenoloxiden, die polymerisieren und große Partikel bilden können, welche durch Filtration entfernt werden. Daher wird Laccase in der Getränkeherstellung zur Klärung eingesetzt. Sie katalysiert phenolische Verbindungen in Traubensaft und Wein, ohne Farbe und Geschmack zu beeinträchtigen. Im letzten Schritt der Bierherstellung wird Laccase zugesetzt, um überschüssige reaktive Sauerstoffspezies und Polyphenoloxide zu entfernen und so die Haltbarkeit des Bieres zu verlängern.
25 kg/Trommel
Lackcase CAS 80498-15-3
Lackcase CAS 80498-15-3












